Punktwolken

Große Mengen kartesischer Raumkoordinaten von Objekten oder Umgebungen (Punktwolken) eignen sich hervorragend zur dreidimensionalen Modellierung von Landschaften oder städtischer Bebauung. Punktwolken haben deshalb einen zunehmenden Stellenwert in alltäglichen raumbezogenen Anwendungen gewonnen: Beim virtuellen Rundgang durch ein 3D-Stadtmodell, bei der dreidimensionalen Darstellung im Navigationssystem oder beim Projizieren von Häusern in Karten bilden sie die Basis.
Hierzu waren lange Zeit Laserscannerdaten notwendige Voraussetzung. Zunehmend gewinnt nun die Punktwolkengenerierung aus oft schon vorhandenen Luftbildern an Bedeutung. Der Vorteil zum Laserscanning sind dabei die hohen Punktdichten. So werden ca. 400 farbige 3D Punkte/qm generiert.

Bei geoplana kommt die Software SURE von nFrames zum Einsatz. Bei der Generierung der Punktwolke wird eine Laserscan- Punktwolken-Datei (*.las) ausgespielt, die in allen gängigen Softwarelösungen für GIS, CAD oder Fernerkundung eingelesen werden kann.
Punktwolken eignen sich z.B. hervorragend als Basis für:
• Höhenmodelle
• Oberflächenmodelle
• virtuelle Landschaften
• 3D Stadtmodelle
• True Orthophotos
• Differenzvolumenmodelle
• Lärmemissionskataster

Auf der Grundlage von Punktwolken können auch Gebäude oder Vegetation extrahiert werden. Solche dreidimensionalen Modelle nehmen einen wichtigen Teil der Planungsumsetzung innerhalb einer Stadt ein, wie z. B. bei der Gestaltung zukünftiger Gebäude, bei der Stadt- und Raumplanung oder bei der Vermessung. Nicht nur hier, sondern auch im Bereich des Umweltschutzes können 3D-Stadtmodelle helfen. So können Voraussagen über eventuelle Veränderungen des Stadtklimas erstellt werden. Bei Hochwasser könnte ein errechnetes Modell simulieren, welche Gebiete und Gebäude besonders schwer betroffen sein würden. Dementsprechend könnten Hilfsmaßnahmen oder eventuelle Evakuierungspläne angefertigt werden.
Weitere Anwendungen sind im Bereich von GIS, z. B. für touristische Zwecke, denkbar.